
Für den Verein für forstliche Standortserkundung haben wir ein umfassendes Geodatenmanagementsystem zur Digitalisierung von Waldbodendaten auf 1,1 Millionen Hektar Privat- und Körperschaftswald in Bayern umgesetzt.
Kernbestandteile sind eine skalierbare PostgreSQL-Geodatenbank mit über 500 GIS-Projekten sowie der von uns entwickelte, gehostete und gewartete VfS Viewer Plus, der Mitgliedern detaillierte Standort- und Baumarteneignungskarten bereitstellt.
Zusätzlich stellen wir die Daten als passwortgeschützten WMS-Dienst zur Nutzung in QGIS bereit.
VfS Viewer Plus

Die von deutschen Partnern im Projekt KulturGutRetter entwickelte Cultural Heritage Response Unit (CHRU) ist seit Ende Februar 2026 offiziell im EU-Katastrophenschutzverfahren registriert und damit als einsatzbereit gemeldet.
Im Rahmen des Projekts KulturGutRetter, das vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI), dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) entwickelt wird, haben wir eine Datenbanklösung für die mobile Datenerfassung entwickelt, die mehrere Teams gleichzeitig unterstützt. Die Erfassung erfolgt direkt im Feld mithilfe von QGIS und QField, während die Daten zentral in einer PostgreSQL-Datenbank gespeichert und verwaltet werden.
Zur Dokumentation archäologischer Befunde wurde ein Datenmodell erstellt, das alle notwendigen Informationen, einschließlich Fotos, für die Rettung des Kulturerbes strukturiert erfasst
Darüber hinaus wurden zwei QGIS-Plugins entwickelt, um die Arbeit der Teams zu unterstützen: KGR Finder und KGR Toolbox

Für die Hamburger Friedhöfe haben wir den Umstieg von einer CAD-basierten Lösung auf QGIS realisiert.
Ein Kernpunkt der Arbeit war der Aufbau des QGIS-Projekts sowie der Datenbankstrukturen, um das Altsystem inklusive seiner komplexen Formulare und Fachschalen vollständig abzulösen.
Darüber hinaus haben wir eine Software entwickelt, welche die ursprünglichen SVG-Grafiken der Grabstätten automatisiert georeferenziert und als lagerichtige PostGIS-Objekte in die neue Datenbank überführt.
Um die kartografische Darstellung zu vervollständigen, haben wir ein QGIS-Plugin implementiert, das die Beschriftungen der Gräber dynamisch und lagegenau am Grabfuß ausrichtet.
Technologien: QGIS, PostgreSQL/PostGIS

Für das Deutsche Archäologische Institut haben wir die vollständige Konzeption und Programmierung einer spezialisierten Projektverwaltungssoftware realisiert, die eine präzise Überwachung und Steuerung von Projektmitteln ermöglicht.
Über die Softwareentwicklung hinaus verantworten wir die langjährige Betreuung verschiedener GIS-Systeme, wie beispielsweise GeoNode. Unser Engagement wird durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter ergänzt, um einen sicheren und effizienten Umgang mit den eingesetzten Systemen zu gewährleisten.

Wir haben für mehrere bayerische und österreichische Naturparks eine mobile Erfassungslösung zur Unterstützung des Landschaftsmonitorings realisiert
Das System basiert auf einer teambasierten Architektur mit QFieldCloud, die eine synchrone Feldarbeit und zentrale Datenverwaltung ermöglicht. Im Rahmen des Projekts haben wir die QGIS-Infrastruktur sowie die zugehörigen Datenbanken aufgebaut und ein spezialisiertes Bildmanagement-Plugin für QGIS entwickelt.
Um den dauerhaften Betrieb sicherzustellen, verantworten wir die Einrichtung und Wartung des QFieldCloud-Servers sowie die Schulung der Mitarbeiter in den neuen digitalen Workflows.

Für das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg haben wir ein QGIS-Plugin entwickelt, das die nahtlose Überführung von Tachymeter-Daten mittels survey2GIS in die GIS-Umgebung ermöglicht.
Um eine nachhaltige Nutzung durch die Fachanwender sicherzustellen, haben wir die gesamte Projektinfrastruktur aufgebaut: Diese umfasst die offizielle Projektseite, eine detaillierte technische Dokumentation sowie ein Community-Forum für den fachlichen Austausch. Ein zentrales Element zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit war zudem die Implementierung eines Online-Parser-Generator-Service, der die Konfiguration individueller Datenformate erheblich vereinfacht.

Für die Stadtwerke München haben wir im Rahmen eines Prototyping-Projekts die Symbolisierung der Sparten Gas und Wasser umgesetzt.
Ziel war es, die technische Umsetzbarkeit eines Wechsels von einem proprietären GIS-System auf eine Open-Source-Lösung zu evaluieren. Die Herausforderung lag in der hohen Komplexität der Fachdaten sowie den differenzierten Anforderungen der verschiedenen Nutzergruppen – von der Instandhaltung vor Ort bis hin zur technischen Planung.
Dabei haben wir ein maßstabsabhängiges Darstellungskonzept entwickelt, das die Informationsdichte über verschiedene Zoomstufen hinweg präzise steuert und so eine fachgerechte Lesbarkeit für alle Anwender sicherstellt.
Technologien: QGIS, GeoServer